Man sieht einen großen, runden Kreis über dem Inklusion steht. In dem Kreis sind ganz viele, verschiedenfarbige Punkte. Unter diesem Symbol für Inklusion sind drei weitere, etwas kleinere Kreise zu sehen. Der erste Kreis stellt Exklusion dar. Im Kreis selbst sind nur grüne Punkte zu sehen. Außerhalb des Kreises, um ihn herum, sind die verschiedenfarbigen Punkte zu sehen. Der zweite kleine Kreis symbolisiert Separation. Auch hier sind im Kreis nur grüne Punkte. Die bunten Punkte sind in einem noch viel kleineren Kreis daneben zu sehen. Der dritte kleine Kreis stellt Integration dar. Die meisten Punkte im Kreis sind grün. Nur rechts unten in der Ecke sind ein paar wenige bunte Punkte zu sehen.

Quelle Grafik:
http://www.netzwerk-inklusion-rostock.de/netzwerk-inklusion/hintergrund

 

Wir wollen zu einer Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen (MmB) beitragen und ihre Sichtbarkeit, Anerkennung und Inklusion in allen Lebensbereichen erhöhen.

 

Mission Statement 

  1. Partizipation
  2. Umsetzung von Inklusion
  3. Verwirklichung von äußerer und innerer Barrierefreiheit
  4. Selbstbestimmt Leben von Menschen mit Behinderung
  5. Potentiale fördern statt Defizitdenken
  6. Empathische Begegnungsräume

1. Partizipation

Menschen mit Behinderungen sind Experten/Expertinnen für ihr eigenes Leben und wissen selbst am besten, was sie für ein würdevolles, gleichberechtigtes und erfülltes Leben brauchen. Ganz nach dem Leitspruch „Nothing about us without us!“ müssen sie deshalb in alle Entscheidungsprozesse, die ihr Leben betreffen, aktiv miteinbezogen werden. 

2. Umsetzung von Inklusion

Unser Ziel ist es zur Umsetzung von Inklusion beizutragen. Inklusion ist ein Menschenrecht. Im Mittelpunkt der Menschenrechte stehen der Schutz und die Anerkennung der menschlichen Würde. Für ein würdevolles Leben, müssen Menschen erfahren, dass sie ein integraler, wertvoller und mitbestimmender Teil der Gesellschaft sind, in der sie leben.

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2.1 Unser Verständnis von Inklusion

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2.2 Inklusion umfasst alle Lebensbereiche

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2.3 Inklusion ist die Verwirklichung real lebbarer Möglichkeiten

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3. Verwirklichung von äußerer und innerer Barrierefreiheit

Wir setzen uns für eine barrierefreie Gestaltung unserer Umwelt ein (äußere Barrierefreiheit), so dass Gebäude, öffentliche Verkehrsmittel und Räume, Informationen, Schul- und Berufsausbildungen, Medien, Kommunikationstechnologien, Sport- und Tourismusangebote sowie Arbeits-, Freizeit-, Konsum- und Dienstleistungsbereiche für ALLE Menschen uneingeschränkt zugänglich und nutzbar sind.

Gleichzeitig wollen wir auch die gelebte Praxis einer inneren Barrierefreiheit auf einer zwischenmenschlichen Beziehungsebene unterstützen. Sie bedeutet, dass Menschen mit Behinderungen als wertvolle Menschen und gleichgestellte Bürger und Bürgerinnen respektiert, wertgeschätzt und behandelt werden.

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3.1 Ein soziales statt eines medizinischen Modells von Behinderung

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4. Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen

Die Anerkennung und die Förderung eines selbstbestimmten Lebens von Menschen mit Behinderungen sind für uns zentral. Wie alle Menschen haben sie das Recht, ihr Leben im Einklang mit ihren Bedürfnissen, Interessen und Fähigkeiten zu gestalten, sowie an gesellschaftspolitischen Meinungsbildungs- und Entscheidungsprozessen als gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger teilzuhaben.

Ein selbstbestimmtes Leben muss auch für Menschen möglich sein, die nicht selbstständig leben können. Deshalb ist der Erhalt und Ausbau des Assistenzleistungssystems (persönliche Assistenz und das Budget dafür) unabdingbar.

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5. Potenziale fördern statt Defizitdenken

Wir zeigen soziale, politische und rechtliche Missstände und Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen auf. Gleichzeitig sensibilisieren wir das öffentliche Bewusstsein für ihre Fähigkeiten, ihren gesellschaftlichen Beitrag und ihre Lebensfreuden. Ebenso stärken wir das Bewusstsein von Menschen mit Behinderungen für ihr individuelles Potential. Wir möchten dazu beitragen die negative Konnotation, die oft mit dem Wort Behinderung mitschwingt und die damit einhergehende Stigmatisierung aufzulösen.

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6. Empathische Begegnungsräume

Wir fördern Synergien zwischen Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft für das Wohl von Menschen mit Behinderungen. Eine gesunde Gesellschaft lebt von einem kontinuierlichen Informationsaustausch. Deshalb schaffen wir empathische Begegnungsräume, um die Entfaltung positiver Gruppenprozesse zu ermöglichen. Aus unserer Sicht ist es ebenso wichtig Menschen ohne Behinderungen, die keinen oder kaum Kontakt zu Menschen mit Behinderungen haben, in eine inklusive Gesellschaft zu begleiten.

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