Autor/in: De Gaetani, Selena
Jahr: 2012
Hochschule: Karl-Franzens-Universität/Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Land/Ort: Österreich/Graz

Die Arbeit bietet einen Überblick über die Entwicklungen der Hörgeschädigtenpädagogik, die momentane Bildungssituation hörbehinderter Menschen in Österreich, die Gehörlosengemeinschaft und ihre Kultur, sowie über die vorherrschenden Modelle bzw. Sichtweisen zur Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit (Defizit- versus Kulturmodell). Außerdem werden die Phasen des Erlernens der Gebärden- und der Lautsprache verglichen und der Unterschied zwischen hörenden und hörbeeinträchtigten Familien in Bezug auf den Spracherwerb der Kinder sowie die daraus resultierenden Sprachpräferenzen dargestellt. Im empirischen Teil der Arbeit werden die Folgen, die eine Hörbehinderung auf das Leben eines Individuums hat, aufgezeigt. Die Verfasserin nimmt auf die Themen Bildungseinstellungen, Bildungsgrad, bevorzugte Sprache (Gebärden- versus Lautsprache), Zugehörigkeitsgefühl zur Hörenden- oder Gehörlosengemeinschaft und Akzeptanz der eigenen Hörbehinderung sowie Wahl des Freundeskreises und der Familienkontakt Bezug.

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