Autor/in: Pilz, Christine
Jahr: 2011
Hochschule: Karl-Franzens-Universität/Institut für Soziologie
Land/Ort: Österreich/Graz

In der vorliegenden Masterarbeit wird die Interaktion zwischen hörenden und gehörlosen Personen hinsichtlich auftretender Kommunikationsschwierigkeiten beleuchtet. Die Aufarbeitung des Themas bewegt sich im Spannungsfeld von Behinderung und Kultur, da sich Gehörlose als Sprach- und Kulturgruppe verstehen, jedoch von den Hörenden als Behindertengruppe wahrgenommen werden.
Das Gefühl der Scham stellt ein Hauptmerkmal der Kommunikation zwischen Hörenden und Menschen mit Hörbehinderungen dar. Es wird herausgearbeitet, inwieweit eine Identifikation der Hörenden mit den Gehörlosen stattfindet und ob sie die Kommunikation hinsichtlich des Schamempfindens beider Personengruppen beeinflusst.

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